Weg mit den Vorurteilen
Weg mit den Vorurteilen und her mit den harten Fakten: power_m will mit Klischees aufräumen und aufklären. Denn nur mit Akzeptanz bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Kolleginnen und Kollegen kann ein kulturelles Klima für einen erfolgreichen Wiedereinstieg geschaffen werden.
Folgende Vorurteile und ihre Widerlegung beruhen auf Umfragen, Studien und auf den Erfahrungsberichten von power_m Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Vorurteil ist, dass
- Wiedereinsteigerinnen fachlich, technisch und organisatorisch den Anschluss verloren haben.
Fakt ist, dass
- Wiedereinsteigerinnen von power_m bedarfsgerechte Beratungs- und Weiterbildungsangebote genutzt sowie aktuelle IT-Kenntnisse erworben haben und bereit sind, flexibel auf betriebliche Anforderungen zu reagieren.
Vorurteil ist, dass
- Wiedereinsteigerinnen mit der Geschwindigkeit im Unternehmen nicht mithalten können, dem rauen Wind der Arbeitswelt und dem Konkurrenzdruck nicht gewachsen sind.
Fakt ist, dass
- Frauen in der familienbedingten Erwerbsunterbrechung Zusatzqualifikationen erlangt haben: Wiedereinsteigerinnen können besser strukturieren, organisieren und priorisieren als in der ersten Phase ihrer Berufstätigkeit. Sie haben mehr Stressresistenz entwickelt und Durchsetzungskraft.
Vorurteil ist, dass
- eine Mehrheit der Frauen ein traditionelles Ernährermodell anstreben, wo sich die Frau um den Haushalt und die Kinder kümmert und selber kein Geld verdient, während der Mann das Geld in der Familie verdient.
Fakt ist, dass
- 84% der Frauen sich eine Berufstätigkeit wünschen und selber Geld verdienen wollen. Nur 16% der Frauen streben das traditionelle Ernährermodell an.
Vorurteil ist, dass
- alle potenziellen Wiedereinsteigerinnen unrealistische Erwartungen an den Arbeitsmarkt haben und unabhängig von der Unterbrechungsdauer davon ausgehen, eine der eigenen Qualifikation entsprechende Stelle zu bekommen.
Fakt ist, dass
- zwei Drittel der Frauen der Aussage zustimmen, dass mit jedem weiteren Jahr der Nichterwerbstätigkeit sich die Chancen verringern, eine der Qualifikation entsprechende Stelle zu erhalten. Die Einschätzungen der Frauen stimmen mit den Erfahrungen der Personaler überein.
Vorurteil ist, dass
- der berufliche Wiedereinstieg von Frauen mit Kindern ein einsamer Wunsch ist.
Fakt ist, dass
- mehr als 90% der Bevölkerung Solidarität mit dem Wunsch von Frauen zeigen, beruflich wiedereinzusteigen.
- 93% der Bevölkerung (90% Männer, 95% Frauen) appellieren an Politiker, den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen zu erleichtern und strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen und ein entsprechendes kulturelles Klima zu fördern.
Frauen, die familienbedingt gerade nicht arbeiten, haben sich noch lange nicht aus dem Arbeitsmarkt verabschiedet. Aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander. Daher weg mit den Vorurteilen, hin zur Akzeptanz von Wiedereinsteigerinnen.
Lesen Sie weitere Vorurteile in der
ausführlichen Fassung dieser Zusammenstellung.
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für alle Fragen rund um die Service-, Informations- und Beratungsangebote für Arbeitgeber:
Meike Böttger
Tel: (089) 31 88 09 - 618
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