Sabine A.*

17 Jahre berufstätig, u.a. als Assistenz der Geschäftsführung und zuletzt Leiterin Facility Managements einer großen Wirtschaftskanzlei. Team- und Projektleitung, danach knapp 12 Jahre in der Familienphase mit Auslandsaufenthalt
*(Name auf Wunsch geändert)

Was war Ihr Aha-Erlebnis bei power_m?

Die größte Unterstützung war die Kontinuität der Gruppenarbeit (ich habe das power_m Powertraining genießen dürfen) und die Kompetenzanalyse. Mein Aha Erlebnis war die veränderte Denke und Blickrichtung: weg von der langen Pause zu den geleisteten Arbeitsjahren, die mich zu einer wertvollen Kraft machen für meinen neuen Arbeitgeber.

Wie liefen Ihre Bewerbungen und Gespräche? Was hat gut funktioniert, was nicht?

Ich habe an die 20 Bewerbungen (sehr selektiv) initiativ rausgeschickt. Außerdem war ich bei einigen Headhunter platziert und habe mich auf LinkedIn und XING  als arbeitssuchend präsentiert. Gerade auf mein XING-Profil habe ich (dank des guten Seminars bei power_m) viel positive Resonanz erfahren und Einladungen erhalten. Außerdem habe ich mein privates Netzwerk aktiviert und Bekannte, die in interessanten Unternehmen arbeiten und/oder an Schlüsselstellen sitzen direkt angesprochen.  Dadurch kam es auch zu Drittkontakten.

Wie fanden Sie Ihre Stelle?

Ich habe die Stelle durch mein privates Netzwerk bekommen und kann sagen, dass ich vollumfänglich zufrieden bin. Der Job passt wie ein Handschuh in mein aktuelles Leben.
Ich bin aber auch hier durch einen Bewerbungsprozess gegangen.  Mein dank power_m gut aufgebauter Lebenslauf und das Bewerbungsgespräch, für das ich durch power_m ebenfalls sehr gut vorbereitet war, haben meinen neuen Arbeitgeber überzeugt und nun gebe ich mein Bestes, um die Probezeit erfolgreich abzuschließen.

Was schätzen Sie an Ihrem jetzigen Arbeitgeber und der Berufstätigkeit am meisten?

Die enorm große Akzeptanz, dass Familie ihren festen Platz in der Arbeitszeitplanung haben darf. Die freundliche, internationale und entspannte Atmosphäre und für mich ganz persönlich: Dass ich wieder als (beitragende) Person wahrgenommen werde und nicht mehr nur das Schattendasein der selbstverständlich, immer (kostenlosen), verfügbaren Mutter und Hausfrau führe.

Gab es Frustration im Wiedereinstiegsprozess? Wie sind Sie damit umgegangen?

Ja, gab es. Ich musste feststellen, dass ich in meinen heißgeliebten alten Beruf mit der aktuellen Familienkonstellation nicht zurück konnte. Angebote waren da, das machte es noch schwerer, die Entscheidung zu treffen, in die zweite Reihe zurückzutreten aber dafür kann ich die Mama sein, die sich abends noch im Spiegel ansehen kann ohne das Gefühl zu haben, für den Beruf die Kinder zu vernachlässigen. Letztendlich habe ich die goldene Mitte gewählt und bin darüber sehr glücklich.

Hat sich Ihr Familienleben verändert? Welche Kompetenzen bringen Sie neu mit?

Nicht viel, da ich den Wiedereinstieg strategisch geplant habe, waren meine Kinder schon länger in der Nachmittagsbetreuung, die ich langsam aufgestockt habe. Für mich: Ich war schon immer recht agil im Denken und Handeln. Was sich bei mir durch die Kinder abgemildert hat, ist meine Ungnädigkeit, wenn etwas nicht schnell genug geht und ich habe durch meine Kinder gelernt noch besser adressatengerecht zu formulieren. Das hilft auch bei Erwachsenen in einem großen Team ;-)

Was sind Ihre Pläne für die nächsten 5 Jahre?

Idealerweist stocke ich von 35 auf 40 Stunden auf, habe bis dahin die Assistentinnenposition verlassen und arbeite wieder projektbezogen mit mehr Verantwortung und vielleicht auch wieder Mitarbeiterführung. Das wäre toll und wenn nicht, wäre ich einfach nur sehr froh, wenn ich dann immer noch Teil dieses tollen Teams bin für das ich jetzt arbeite.

Durch power_m habe ich die Werkzeuge erhalten mich bestmöglich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.  power_m ist mehr als die Summe der einzelnen Leistungen. Es stärkt, verbindet und nährt die Frauen in unserer Gesellschaft.

Mein persönlicher 6er im Lotto.

 

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